Kanada hat Anteil an folgenden Klimazonen:
Tundranördliche Nadelwälder (Taiga) undgemäßigte Zone (warme bis heiße Sommer und kalte Winter mit Schnee) Zusätzlich beeinflussen folgende Faktoren das Klima Kanadas: die nördliche Lage in den gemäßigten bis arktischen Breitendie Temperatur- und Strömungsverhältnise der Ozeane an den Grenzendie kontinentaleLandmasse und die Oberflächengestaltung des Landes Auch im Osten Kanadas herrscht ein überwiegend kontinentales Klima, das durch kurze, trockene, heiße Sommer und lange, sehr kalte Winter gekennzeichnet ist. Dabei werden von Süden nach Norden die Sommer immer kürzer und die Winter länger. Die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge und Bergketten bestimmen auch das Klima: Im Winter können arktische Kaltluftmassen aus dem Norden bis weit nach Süden vordringen und sogar Frosteinbrüche bis nach Florida bringen, im Sommer können feuchte Heißluftmassen ungehindert von Süden bis hoch in den Norden ziehen. Der Labradorstrom bringt an der Küste kaltes Wasser weit in den Süden und beeinflusst die Temperaturen negativ. Daher sind die Temperaturen deutlich niedriger als in gleichen Breitengraden Europas. Im Gebiet der Großen Seen und des St. Lorenz-Stromes wird das kontinentale Klima mit seinen winterkalten und sommerwarmen Temperaturen durch die Einflüsse der großen Wassermassen gemildert. Die Niederschläge sind gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt.
© Textauszug mit freundlicher Genehmigung aus dem Reisehandbuch Kanada-Osten von Leonie Senne, Iwanowski Reisebuchverlag.
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